Hier findet ihr eine Übersicht über die angebotenen Workshops, welche ihr bei der Anmeldung wählen könnt.

Wolkenprozesse im Windkanal

WICHTIG: Hierbei handelt es sich um einen Präsenzworkshop, daher können leider nur Mainzer Studierende teilnehmen.

Von atmosphärischen Wolken bildet nur etwa jede zehnte tatsächlich Niederschlag, der auf dem Erdboden ankommt. Ein großer Teil der Niederschlagstropfen verdampft auf ihrem Weg von der Wolkenbasis zum Boden. Sie befeuchten damit einerseits die Luft und andererseits entziehen sie der Umgebung Wärme, die als latente Verdampfungswärme verbraucht wird. Dadurch kann das dynamische Verhalten einer Wolke stark beeinflusst werden.

Zum Verständnis dieser Prozesse können am Mainzer Vertikalwindkanal Laborexperimente durchgeführt werden. In der Experimentierstrecke des Windkanals werden einzelne Tropfen in laminarer Strömung in der Schwebe gehalten, indem sie mit einer Windgeschwindigkeit angeströmt werden, die ihrer Endfallgeschwindigkeit entspricht. Der Tropfen kann so über mehrere Minuten ausgeschwebt und seine Verdampfung beobachtet werden. Unter den aktuell herrschenden atmosphärischen Umgebungsbedingungen sind nun Verdampfungsraten von einigen Tropfen mit Radien <500 µm zu ermitteln. Daraus lässt sich der Einfluss der Luftströmung auf die Verdampfungsrate bestimmen, was Ventilation genannt wird. Der experimentell ermittelte Ventialtionskoeffizient wird dann mit der Literatur verglichen und das Ergebnis in der Gruppe diskutiert.

Leiter: Florian Zanger, Student, JGU Mainz

Sprache: Deutsch

A Practical Introduction to Ensemble Sensitivity Analysis (ESA)

Ensemble prediction provides valuable insight into the evolution of the atmosphere for weather forecasting and predictability research. However, it produces large amounts of data, often more than can be examined in detail by humans. Techniques are required to reduce the information from ensembles to a managable size for visualization and interpretation. Ensemble sensitivity analysis (ESA) is such a technique, suitable for tracking connections between atmospheric events in an ensemble forecast through time and space. ESA is easy to implement but powerful and useful in practice.

The workshop covers the foundations of ESA, discusses applications and how to interpret its results and includes a hands-on excercise where ESA is implemented and applied to an example from the literature. Workshop material is distributed in English, the hands-on excercises are prepared in Python (using the jupyter notebook; some prior experience with numpy and matplotlib is desirable).

Leiter: Christopher Polster, PhD Student, Institut für Physik der Atmosphäre, JGU Mainz

Sprache: Englisch oder Deutsch (abhängig von den Teilnehmern)

„Wissenschaftskommunikation mit einer Wetterstation“

Eine Wetterstation bei Twitter!? – Die Wissenschaftskommunikation rückt insbesondere im Hinblick auf den Klimawandel immer mehr in den Fokus. Aber wie kann so wichtige Aufklärungsarbeit geleistet werden? Genau das ist Thema in diesem Workshop. Verschiedene Aspekte der Öffentlichkeitsarbeit werden anhand des Twitter-Accounts der IPA (Institut für Atmosphärenphysik) Wetterstation analysiert. Gemeinsam erarbeitet ihr einen eigenen Betrag zu einem aktuellen Thema. So bekommt ihr nicht nur einen Einblick in die Wissenschaftskommunikation, sondern tragt direkt selbst dazu bei.

Leiter: Philipp Reutter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Physik der Atmosphäre, JGU Mainz

Sprache: Deutsch

Wetter und Klima – Quiz

Auch dieses Jahr erwartet euch wieder ein meteorologisches Quiz rund um das Thema Wettter und Klima. Dabei könnt ich euch neben den kalssischen Quizfragen auch auf FunFacts, Schätzfragen und Bilderrätseln freuen.

Leiter: Simon Schöfl, Student, JGU Mainz

Sprache: Deutsch

Einführung in Python

Im Laufe des Meteorologie-Studiums kommt man früher oder später in Kontakt mit der Programmierung von Code, sei es bei Numerikvorlesungen oder der Auswertung von Praktikumsversuchen. In jedem Fall ist Python dabei oft “the way to go”. Obwohl Python mittlerweile unzählige Module mit großem funktionalen Umfang anbietet, hat es den Anspruch gut lesbar, verständlich und einsteigerfreundlich zu sein. Dieser Workshop soll, u.a. anhand von vielen Anwendungsbeispielen, einen kurzen Einblick in die Kernidee von Python bieten und richtet sich hauptsächlich an Studierende, die mit Python bislang noch keine Erfahrungen gemacht haben.

Leiter: Adrian Jost, Student, JGU Mainz

Sprache: Deutsch

Einführung in das Arbeiten mit Ninjo/ Wettervorhersage

Als Meteorologen werden wir oft genug gefragt: „Und wie wird das Wetter morgen?“ Diese Antwort liefert uns dann oft unsere WetterApp auf dem Smartphone. Doch wie wird die Wettervorhersage zum Beispiel beim Deutschen Wetterdienst gemacht. Dieser nutzt die Arbeitsplattform Ninjo, welche grob gesagt ein Visualisierungstool von vielen vorhanden meteorologischen Daten (Modelle, Bodenmessungen, Radiosonden etc.) darstellt. Durch die Vielzahl an Möglichkeiten möchten wir eine kurze Einführung in das Arbeiten mit Ninjo geben und aufzeigen, wie man sich schnell auf der Plattform zurechtfindet.

Leiter: Prof. Dr. Holger Tost, JGU Mainz
Philipp Joppe , Masterstudent JGU Mainz

Sprache: Deutsch